Das Jahr im Gebiet Dybbøl Banke

Frühling

Die ersten Junghasen sind schon einen Monat alt. Sie haben angefangen, das Gras auf den Schanzen und in den Feldern zu fressen. Auch die Fuchsjungen sind groβ genug, um sich aus dem Bau zu trauen. An den Wasserlöchern kann man das Quaken der Europäischen Laubfrösche hören.

Am Gendarmenpfad sprieβt der auβergewöhnliche Riesen-Schachtelhalm - er ähnelt Spargel mit braunen Ringen.

In Dybbøl wird, wie es in Sønderjylland Tradition ist, am 10. April geflaggt. Dies geschieht in Erinnerung an die Volksabstimmung 1920, als Sønderjylland wieder Teil von Dänemark wurde. Am 18. April, dem so genannten „Dybbøl-Tag“, wird in einer Gedenkfeier und durch verschiedene Aktivitäten des Sturms auf Dybbøl gedacht.

Die Kühe werden um den 1. Mai auf die Weiden im Gebiet Dybbøl Banke gebracht. 

Sommer

Der blutrote Klatschmohn blüht.
Feldlerchen versammeln sich im Gebiet Dybbøl Banke, wo sie singen oder Insekten jagen.

Herbst

Scharen von Pfeifenten. Krickenten und Reiherenten versammeln sich am kleinen See Viemosen, insbesondere wenn das Wetter schlecht ist. Auch die Graugänse halten sich hier auf.

Winter

Der Gänsesäger kommt aus dem nördlichen Skandinavien, um am Als Sund zu überwintern. Während der Wintermonate kann man sie u.a. bei der Klappbrücke Christian X’s Bro beobachten. Dieser groβe Entenvogel lebt von Fischen und manchmal bilden mehrere von ihnen eine Kette, um die Fische einzukreisen.

Wenn der Schnee die Landschaft bedeckt, eignen sich die groβen Hügel bei Dybbøl Banke hervorragend zum Schlitten oder Ski fahren.

Die Hasen bekommen ihre ersten Würfe Ende Februar.