Aktivitäten auf Fanø

Wanderrouten

Auf Fanø gibt es drei gekennzeichnete Wanderrouten und eine Laufroute. Alle Touren führen durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wald, Heide und Dünenlandschaften mit Seen und Mooren, meist in offener Landschaft mit Blick auf weite Horizonte. Sie sind alle Rundgänge von 3-5 km und durch gelbe Markierungen gekennzeichnet. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit für einen kürzeren Rundgang von 1-2 km, mit roten Markierungen gekennzeichnet. Sämtliche Routen sind somit in 15-60 Minuten zu bewältigen. Sie beginnen alle an verschiedenen Parkplätzen – auβer der Laufroute durch die Kikkebjerg Plantage. Ein gemeinsames Faltblatt mit den Routen gibt es bei den Parkplätzen, im Fanø Turistbureau oder man kann es sich hier herunterladen:

Fanø – Faltblatt mit Wanderungen (auf Dänisch)

Die Pælebjerg-Route eignet sich sehr gut für Familien mit Kindern, sie führt sogar am Waldspielplatz vorbei, der bei kleineren Kindern sehr beliebt ist. Die Route führt zu Fanøs höchstem Punkt, dem Pælebjerg, und durch die Dünenlandschaft – parallel zur Nordsee – durch ein wunderschönes Gelände mit Mooren und kleinen Seen. Die rote Route ist 1 km und die gelbe Route 4 km lang. Parkmöglichkeiten auf P4 oder P5 am Mågekolonivej.

Die Vogelkojen-Route führt durch die Fanø Plantage, ein 2 km² groβes Naturschutzgebiet mit Heide und Parabeldünen. Höhepunkte sind die Vogelkoje Sønderho Gamle Fuglekøje und die Aussicht vom Aussichtspunkt Annesdalbjerg. Die rote Route ist 2,5 km und die gelbe Route 5,5 km lang. Parkmöglichkeiten bei P2 am Annesdalbjerg oder auf P3 an der Landstraβe.

Die Dünen-Route führt über das Tal Paradisdalen zum Feuchtgebiet Gåsehullerne. Die windschiefen Bergkiefern befinden sich immer in der Nähe, aber diese Route führt die Dünen hinauf und hinunter mit sporadischen Ausblicken auf die Nordsee und um viele Dünenseen mit Enten und Schwänen herum. Die rote Route ist 1 km und die gelbe Route 3,5 km lang. Parkmöglichkeiten auf P3 an der Landstraβe.

Die Kikkebjerg-Route wird auch der Gesundheitsweg genannt, da es sich hierbei um einen Laufweg handelt. Aber selbstverständlich darf man auch gehen auf dieser ortsnahen Route mit Ausblick auf Nordby und Esbjerg, aber auch auf die Strandwiese Grønningen und die Halbinsel Skallingen. Auch hier wechselt die Natur zwischen Pflanzung, Heide und Wiesen. Die gelbe Route ist 1,7 km lang. Parkmöglichkeit am Kikkebjergvej in Nordby.

Fanø Sonnenuntergang. Foto: Frank Bach, Colourbox

Radrouten

Der Radweg von Rindby führt auf dem Albuevej nach Hansodde am Wattenmeer und weiter zum Aussichtspunkt Annesdalbjerg und ist eine richtig gute Alternative zum Radweg an der Landstraβe entlang zwischen Nordby und Sønderho. Hier macht man einen Schwenker Richtung Wattenmeer und fährt auf der Grenze zwischen Wald, Düne, Wiese und Wattenmeer mit zahlreichen Entenvögeln. Im nördlichen Teil der Fanø Plantage lebt Rotwild und weiter südlich entlang der Küste bei Hansodde gibt es Strandwiesen und Sümpfe mit Schilfrohr, Brutgebiet für sowohl Krickenten, Knäkenten, Eiderenten als auch Säbelschnäbler, Bekkasine, Groβen Brachvogel und Schwarzkehlchen und während der Frühlings- und Herbstmonate Speisekammer für Zugvögel. Hier finden die Dachdecker auch das gute Schilfrohr für die Produktion der Strohdächer.
Weitere Infos unter: Tiere und Pflanzen auf Fanø

Ansonsten gibt es nicht gekennzeichnete Radrouten auf Fanø und asphaltierte Wege zwischen Nordby und Fanø Bad (4 km) sowie zwischen Nordby und Sønderho (12 km). Auch darf man gerne am Strand Rad fahren. Dafür eignen sich breite Reifen von Mountainbikes jedoch am besten. Man darf auch gerne auf den Wegen und Waldwegen in der Fanø Plantage Rad fahren.

Man kann an verschiedenen Stellen auf Fanø Räder leihen – fragen Sie im Fanø Turistbureau nach.

Oder schauen Sie nach unter visitfanoe.dk (auf Dänisch)

Radrouten. Foto: Søren Rask Jessen

Mountainbike-Routen

In der Fanø Plantage gibt es eine Mountainbike-Route von 8 km. Sie beginnt in der Nähe von Parkplatz 4 beim Hundewald.

Siehe P4 auf der Karte im Faltblatt mit Wanderungen (auf Dänisch)

Reitwege

Reiten ist sehr beliebt auf Fanø und es gibt insgesamt ca. 20 km gekennzeichnete Reitrouten durch die Fanø Plantage, Sønderho Hede und mit vier Abstechern zum Nordseestrand. Beginnen kann man an einem der sieben Parkplätze in der Fanø Plantage, wohin man einen Pferdeanhänger mitnehmen kann. Bei P4 am Aussichtspunkt Annesdalbjerg gibt es auβerdem eine Lagerfeuerstelle und Wetterschutzhütten.

Die Reitrouten in der Fanø Plantage sind durch Pfähle mit roten Piktogrammen gekennzeichnet. Vom 1. September bis zum 31. Mai darf man auch am Strand reiten.

Eine Karte über die Reitwege ist im Fanø Turistbureau erhältlich. Hier bekommt man auch Informationen darüber, wo man Pferde mieten kann.

Karte mit Reitwegen unter udinaturen.dk (auf Dänisch)

Seehundsafari

Im Sommer veranstaltet das Fanø Turistbureau die Tour "Wattwanderung zur Seehundbank". Die Tour zur Fahrrinne Galge Dyb ist ca.1,6 km lang und dauert ein paar Stunden. Man kann über den "Fanø Kalender" beim Fanø Turistbureau einen Platz bestellen.

Weitere Infos unter visitfanoe.dk/de 

Esbjerg-Fanø Fähre. Foto: Frank Bach, Colourbox

Strandsegeln

Hat man Lust auf Geschwindigkeit - ob nun mit Brettern auf Rädern, mit Segel oder Drachen – kann man das am Strand bei der Fanø Plantage ausleben. Hier ist unendlich viel Platz im Meer für sowohl Anfänger als auch erfahrene Wind- und Kitesurfer. Am Strand darf man mit den dreirädrigen wind betriebenen Fahrzeugen segeln. Dabei kann es sich um die verhältnismäβig einfachen Blokarts handeln, die sowohl Segel als auch Steuer haben oder die etwas komplizierteren Kitebuggies, die man mit den Füβen lenken muss, während die Arme den Drachen festhalten, der das Fahrzeug fortbewegt. Auf Fanø hat man – als einem der wenigen Stellen in Dänemark – die Möglichkeit, die Ausrüstung direkt an den Strand zu fahren. Auch ist reichlich Platz für Schaulustige.

Kitebuggies sind etwas für Erfahrene, die den Sport kennen. Aber das Fahren mit einem Blokart kann man nach einer Einweisung recht schnell lernen. Am Rindby Strand kann man beim JJ Blokart.

Team unter blow.info oder Fanø Fun unter fanoefun.com Kitebuggies und Blokarts leihen.

Wind- und Drachensurfen

Auf dem Meer bei der Fanø Plantage darf man Wind- und Drachensurfen. Auch darf man am Strand ganz bis zum Wasser fahren, wodurch es einfacher ist, die Ausrüstung auszuladen und mit schnell anzufangen. Autofahrer müssen jedoch besondere Rücksicht auf die dreirädrigen windbetriebenen Fahrzeuge, Blokarts und Kitebuggies nehmen, die im Zickzack am Strand fahren.

Schön ist es auch, die Surfer vom Strand aus zu beobachten, aber das Meer ist nicht für Badegäste geeignet.

Drachenfestival auf Fanø. Foto: Carsten Medom Madsen, Colourbox

Drachenfestival

Fanø ist in der ganzen Welt als einer der besten Orte für Drachenfliegen bekannt. Das gröβte Drachentreffen der Welt, Fanø International Kite Flyers Meeting, findet jedes Jahr im Juni auf Fanø statt.

5000 Drachenflieger treffen sich und es findet ein Fest statt, wie es es auf der ganzen Welt nicht gibt. An 14 Tagen mitten im Juni fliegen massenhaft Drachen in der Luft über Fanø. Kommen Sie an den Strand und erleben Sie die Drachen in allen Gröβen und Formen.

Anfang August stehen die Kinder und Aktivitäten für Kinder im Zentrum, wenn das Fanø Familien-Drachen-Festival veranstaltet wird.

Weitere Infos unter visitfanoe.dk/de

Wenn man seinen Hund dabei hat

Hunde müssen in den Ortschaften, in den Ferienhausgebieten, den Dünen und in der Pflanzung immer angeleint sein. Vom 1. April bis zum 30. September müssen Hunde auch am Strand angeleint sein. Nehmen Sie Rücksicht und nehmen Sie immer eine Tüte für die Hinterlassenschaften des Hundes mit.

In der Fanø Plantage gibt es jedoch einen 6 ha groβen Hundewald, in dem die Hunde frei herumlaufen dürfen. Man muss jedoch seinen Hund unter Kontrolle haben und ihn zu sich rufen können, damit er weder andere Hunde noch andere Hundebesitzer stört. Der Hundewald eingezäunt, so dass Hunde und Wild voneinander getrennt sind. Daher ist es wichtig, dass die Pforten zu den Hundewäldern geschlossen bleiben. Der Hundewald befindet sich gegenüber dem Parkplatz am Pælebjerg am Mågekolonivej.

Foto: Søren Rask Jessen

Auf Bernsteinsuche

Wenn die Suche nach Bernstein nicht erfolgreich ist, kann der Grund sein, dass man nur im Sommer sucht, wenn das Wasser warm ist. Bernstein schwimmt am besten, wenn das Wasser kalt ist, und im Winterhalbjahr gibt es auch die notwendigen Stürme. Nach einem Tag mit kräftigem Sturm ist es Zeit für die Suche nach Bernsteinklumpen, die sich häufig im Tang am Strand verstecken. Beobachten Sie auch die Möwen, die Experten darin sind, vom Meer Angeschwemmtes zu finden, wenn sie nach Muscheln suchen. Auf Fanø muss der Wind am liebsten aus Südwesten kommen, damit man Bernstein findet.

Picknick und Lagerfeuerstellen

An einem warmen Sommertag ist es natürlich besonders schön, oben in den Dünen mit Ausblick auf die Nordsee ein Picknick zu machen. Wenn man jedoch lieber ein Lagerfeuer machen möchte im Schutz vor dem Wind, gibt es drei Stellen, an denen man es sich mit Picknickkorb und Getränken gemütlich machen kann: beim Waldspielplatz, beim Skovhaven (Waldgarten) und am Aussichtspunkt Annesdalbjerg. Für Familien mit Kindern sind besonders der Waldspielplatz und der Skovhaven geeignet, während der Annesdalbjerg sich für Klassen und gröβere Gruppen geeignet.

Beeren pflücken und Pilze sammeln erlaubt

Moorbeeren zwischen Dünen, Moosbeeren in den Heidemooren und Schwarze Krähenbeeren in Dünenheiden mit Krähenbeeren. Neben dem kleinen gelb-orangenen und stechenden Sanddorn, der voll von Vitaminen ist. Auf Fanø kann man Beeren finden und man darf gerne Portionen zum eigenen Verzehr pflücken. Das gilt auch für die Pilze in der Fanø Plantage, in der es viele Arten von Pfifferlingen, Röhrlingen, Täublingen, Milchlingen u.a.m. gibt.

Übernachtung

Wetterschutzhütten: Das Generaldirektorat für Natur bietet nur eine Übernachtungsmöglichkeit in der Natur an, und zwar beim Aussichtspunkt Annesdalbjerg in der Fanø Plantage. Hier gibt es drei groβe Wetterschutzhütten mit Platz für insgesamt ca. 30 Personen. Es handelt sich hierbei um primitive Holzhütten, die Schutz vor dem Wind, eine feste Unterlage und ein Dach über dem Kopf bieten. Jeder ist willkommen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – die Wetterschutzhütten am Annesdabjerg kann man nicht reservieren.

Karte mit Wetterschutzhütten unter udinaturen.dk 

Freies Zelten: In der gesamten Fanø Plantage darf man zelten, d.h. man darf für eine Nacht an einem Ort ein Zelt für max. 3 Personen aufstellen. Das Zelt darf weder von Wohngebäuden noch von Nebenwegen zu sehen sein.

Karte mit dem freien Zeltgebiet in der Fanø Plantage unter udinaturen.dk 

Buchung einer Aktivität

In den Gebieten des Generaldirektorats für Natur auf Fanø dürfen Veranstaltungen stattfinden und Aktivitäten durchgeführt werden. Falls die Aktivitäten jedoch andere Menschen in der Natur oder die Tiere und Pflanzen beeinträchtigen, muss eine Erlaubnis eingeholt werden.