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Sehenswürdigkeiten auf Rømø

Rømø-kort-seværdigheder

  1. Der Hof Kommandørgården
  2. Das Militärgebiet Juvre Sand
  3. Der Rømø-Damm
  4. Naturcenter Tønnisgård
  5. Bunker in der Tvismark Plantage
  6. Høstbjerg
  7. Lakolk Strand
  8. Die neue Dünenreihe - autofreier Strand
  9. Slagtebænken
  10. Naturliches Schwimmbecken - Havsand Lå
  11. Sønderstrand - auch für Strandsegler
  12. Stagebjerg und Vråby Plantage
  13. Spidsbjerg - Rømøs schönster Fleck
  14. Kirkeby Plantage

1. Der Hof Kommandørgården

Der alte Hof Kommandørgård aus dem Jahr 1746, als Rømø aufgrund des Walfangs seine Blütezeit hatte, ist wirklich einen Besuch wert. Ein Kommandør war ein Kapitän auf einem Walfängerschiff und viele von ihnen verdienten so gut, dass sie sich wunderschöne Höfe geschmückt mit friesischen und holländischen Kacheln, schönen Vertäfelungen und eingerichtet mit hochwertigen Möbeln und Kupfergegenständen, bauen konnten. Der Kommandærgården liegt am Juvrevej 60. Beachtenswert ist auch der Zaun aus Walbein aus dem Jahr 1772 am Juvrevej 82.
Weitere Infos unter: Geschichte - Rømøs Blütezeit 
Karte mit dem Hof Kommandørgården

2. Das Militärgebiet Juvre Sand

Juvre Sand. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Juvre Sand ist ein 20 km² groβes militärischen Übungsgebiet im Norden von Rømø, das seit 1954 von den dänischen Streitkräften genutzt wird und nicht betreten werden darf. Heute wird es hauptsächlich für die Ausbildung von Piloten verwendet, die mit den Flugzeugen Panzerattrappen, Flugzeuge und militärische Fahrzeuge angreifen. Während eine Übung stattfindet, werden die Signalkugeln gehisst und oben im Kontrollturm blinkt ein weiβes Licht. Man darf die Übungen von der Aussichtsplattform beim Parkplatz aus beobachten, muss jedoch beachten, dass im Schieβgelände Laserlicht verwendet wird, das zu Augenschäden führen kann. Daher wird vor der Benutzung von Ferngläsern gewarnt.

Es ist immer erlaubt, auf dem 10 km langen Juvre-Deich, der das groβe Marschgebiet Juvre Enge schützt, spazieren zu gehen oder dort mit dem Rad zu fahren. Der Juvre-Deich wurde in den 1920ern gebaut, aber nach dem Bau des Rømø-Damms im Jahr 1948 wurde er durch die geänderten Strömungsverhältnisse mehrmals beschädigt. 1965 wurde ein etwas zurückgezogener Deich an der Ostseite gebaut, der hält.

3. Der Rømø-Damm

Der Rømø-Damm. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Der gut 9 km lange Damm nach Rømø vermittelt einen ersten Eindruck vom Wattenmeer. Hier befindet man sich mitten im Wattenmeer, ohne dass die Vögel einen beachten. Fahren Sie auf einen Ausweichplatz und erleben Sie die Scharen von Strandläufern, Enten und Gänsen – und ab und zu einen Seeadler auf der Jagd. Am Damm entlang liegen auch Faschinen und Entwässerungsrinnen, die etwas an einen Acker erinnern, die die Ablagerung des durch Ebbe und Flut hereingebrachten Materials fördern und so zur Stabilisierung des Damms beitragen. 1992 wurde mit der Landgewinnung aufgehört, aber an vielen Stellen hat sich die Marsch gebildet, die im August vielerorts mit violett blühenden Strandastern übersät ist.

Weitere Infos unter: Tiere, Pflanzen und Jahreszeiten auf Rømø

Der Damm wurde erst 1948 fertiggestellt. Vorher fuhr man nach Kongsmark, von wo ein von einem Pferd gezogener Straβenbahnwagen nach Lakolk fuhr. Der Damm wurde durch Sturmfluten in 1976, 1981 und 1999 schwer beschädigt.

4. Naturcenter Tønnisgård

Tønnisgård. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Ein guter Ort, um einen Besuch auf Rømø zu beginnen. Hier sind Karten und Broschüren erhältlich. Auch kann man geführte Touren kaufen: Wattenmeertouren, Bunkertouren, Vogeltouren, Pferdewagentouren, Schnapstouren oder Krabbenfang- und Austerntouren. Auβerdem werden Aktivitäten für Kinder wie Bernsteinschleifen, Drachenbau, Naturwerkstatt und „Was man aus Muscheln machen kann“, angeboten.

Weitere Infos unter: Aktivitäten

2013 wurde eine neue Ausstellung über die Mysterien des Wattenmeers und grenzüberschreitende Naturerlebnisse entlang der Westküste eröffnet.

Neben dem Naturcenter Tønnisgård liegt das Rømø Mini Museum, ein Holzschuppen, in dem Tafeln mit Infos über die Natur von Rømø und die Entstehung von Rømø aufgestellt sind (gratis und immer geöffnet)

Weitere Infos unter tonnisgaard.dk (auf Dänisch)

5. Bunker in der Tvismark Plantage

Bunker in der Tvismark. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

In der Mitte zwischen dem Rømø-Damm und dem Strand liegt die Tvismark Plantage, ca. 1,5 km² mit Kiefernwald, Heide und Dünen. In der Tvismark Plantage liegen ca. 15 der 50 Bunker, die aus der Zeit der deutschen Besetzung von 1940-45 auf Rømø zurückgeblieben sind. Um den so genannten „Mammutbunker“ hatten die Deutschen eine der gröβten Radarstellungen. Eine Sprengung der Bunker nach dem Krieg war eine unüberschaubare Aufgabe. Stattdessen wurden sie mehr oder weniger unter Sand begraben. Die meisten Bunker sind abgeschlossen, aber man kann an einer geführten Bunkertour teilnehmen, auf der man in einige der Bunker hineinkommt und sogar durch einen Notausgang heraus. Die Touren können im Naturcenter Tønnisgård reserviert werden.

Weitere Infos unter tonnisgaard.dk (auf Dänisch)

Bei den Einheimischen wird der Weg Vesterhavsvej wegen der vielen Grillbars ”Pommes frites-Straβe” genannt, aber man kann auch seinen Picknickkorb in den Wald mitnehmen und unter einem schönen Halbdach mit Tischen und Bänken essen. Wenn man Grillkohle dabei hat, besteht sogar die Möglichkeit, sich Würstchen, Fleisch und Gemüse auf dem gemauerten Grill mitten unter dem Halbdach zu grillen – so kann man auch bei Regenwetter hier essen.

6. Høstbjerg

Høstbjerg. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Der Høstbjerg gehört zusammen mit dem Stagebjerg zu den höchsten ”Bergen” auf Rømø. Man wird jedoch kaum die Höhenkrankheit bekommen. Der Høstbjerg ist 19 m hoch und bietet mit seiner Platzierung auf der Grenze zwischen Wald und Dünenheide eine herrliche Aussicht über die windschiefen Bäume, die Heide, den Rømø-Damm, Juvre Sand, Mandø und selbst Esbjergs Skyline ist am Horizont zu erkennen. Folgen Sie dem gelb gekennzeichneten Wanderweg und machen Sie einen 3 km langen Rundgang in einer abwechslungsreichen Landschaft mit Kiefernwald und offenen Heiden mit Heidekraut und Schwarzer Krähenbeere und der hellvioletten Glockenheide in den feuchten Gebieten.

7. Lakolk Strand

Lakolk Strand. Foto: Naturschutzbehörde

Wenn man Rømø in den 1960ern, 1970ern und 1980ern erlebt hat, erinnert man sich sicherlich an den Badestrand als breiteste Autobahn Dänemarks, mit Parkerlaubnis so dicht am Meer, dass die Wellen häufig bis an die Räder plätscherten. Aber so ist es nicht mehr. Rømø wächst jedes Jahr ungefähr 2 m in westliche Richtung, und es bildet sich eine neue Dünenreihe am Strand. Daher ist fast die ganze Küste autofreier Strand.

Bei Lakolk Strand gibt es immer noch 2 km Küste, an der alles fast wie in alten Zeiten ist und man dicht am Wasser parken darf. Hier werden Drachen steigen gelassen, Sandburgen gebaut, Ball gespielt und der Wind sorgt für zersauste Haare. Wenn man Windsurfer beobachten möchte, findet man sie am nördlichsten Teil von Lakolk Strand. Wenn Hunde frei laufen können sollen, ist das im Dünenbereich zwischen dem Strand und dem Campingplatz erlaubt.

8. Die neue Dünenreihe – autofreier Strand

Die neue Dünenreihe - autofreier Strand. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Die neue Dünenreihe am Strand ist ein interessantes Beispiel von Rømøs Wachstum in Richtung Westen. Der Strand wird in Zukunft immer breiter werden, und das Gebiet hinter den Dünen wird sich in eine Strandwiese verwandeln. Wie das dann aussehen wird, kann man hinter dem Gebiet Slagtebænken (siehe unten) sehen. Das gesamte 9 km lange Strandufer zwischen Lakolk und Sønderstrand ist autofreie Zone. Hier können Kinder und Erwachsene spazieren gehen, ohne Gefahr, von Autofahrern, Windsurfern, Strandseglern u.a. angefahren zu werden. Ca. 500 m vom Meer entfernt darf man jedoch am Strand Auto fahren – hinter der neuen äuβeren Dünenreihe. Aber es ist zu beachten, dass man das Gebiet nur von Sønderstrand aus erreicht. Wegen der neuen Dünen besteht keine Möglichkeit, am Strand zwischen Lakolk Strand und Sønderstrand zu fahren.

9. Slagtebænken

Slagtebænken. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Slagtebænken (die Schlachtbank) hat nichts mit Dybbøl und dem Krieg gegen die Deutschen im Jahr 1864 zu tun. Aber für sehr viele hier weidende Schafe wurde dieses von der Natur geschaffene Loch in den Dünenreihen schicksalshaft. Das Meer brach durch die Dünenreihe, die Strandwiesen wurden überschwemmt und so starben sehr viele Schafe – daher der Name. Slagtebænken ist immer noch eine offene Wunde in der Dünenreihe und bei Sturm kann das Meer über die Strandwiesen und Moore hinter der Dünenreihe gelangen.

10. Natürliches Schwimmbecken - Havsand Lå

Bei Flut entsteht ein ganz natürliches Schwimmbecken bei Havsand Lå, und im Sommer wird das Wasser noch wärmer als im Meer. Daher ist das Gebiet ein sicherer Ort für Familien mit Kindern - ohne Wellen und mit niedrigem Wasser. Gleichzeitig kann man hier sehr gut die Gezeiten im Wattenmeer beobachten. Havsand Lå ist die Gezeitenrinne, die einen groβen Teil des breiten Strands (Sønderstrand) bei Ebbe entwässert. Wenn das Wasser sich zurückgezogen hat, gleicht Havsand Lå einem schlammigen Planschbecken. In diesem natürlichen Schwimmbecken verändert sich die Wassertiefe andauernd, und Kinder müssen selbstverständlich, egal ob bei Ebbe oder Flut, unter Aufsicht sein.

11. Sønderstrand – auch für Strandsegler

Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Der bis zu 4 km breite Sønderstrand ist ein Spielplatz für Kinder und Erwachsene. Strandsegeln mit dreirädrigen windbetriebenen Fahrzeugen ist am Strand erlaubt. Auf Rømø haben sowohl Kitebuggies als auch die normalen Strandsegler ein eigenes Gebiet. Der nördliche Teil von Sønderstrand ist für Kitebuggies vorgesehen, die mit den Füβen gesteuert werden, während die Arme den Drachen festhalten, der das Fahrzeug fortbewegt. Der südliche Teil von Sønderstrand ist für die normalen Strandsegler, Blokarts, die ein Segel und Steuer haben und verhältnismäβig einfach zu fahren sind.

Rømø gibt – als einer der wenigen Orte in Dänemark – die Möglichkeit, die Ausrüstung direkt ans Ufer zu fahren. Es gibt reichlich Platz auch für Zuschauer oder diejenigen, die nur baden, sonnenbaden oder spazieren gehen wollen auf der Banan Klit, einer Düne mit der Form einer Banane. Die Banan Klit liegt ganz im Süden des Sønderstrand.

Genau wie bei Lakolk darf man ganz bis zum Meer fahren, aber man muss daran denken, dass das Gebiet bei Flut oft überschwemmt wird.

12. Stagebjerg und Vråby Plantage

Vråby Plantage. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Man kann auf Waldwegen in die Vråby Plantage fahren. Ganz im Westen grenzt die Pflanzung an Felder, während im Norden Dünenheide ist. Vom 18 m hohen „Berg“ Stagebjerg blickt man in Richtung Osten auf die ursprüngliche Landschaft der Insel. Von hier blickt man auf die Heide Vesterhede mit offenen Grasflächen und typischen Rømø-Höfen. Auf dem Stagebjerg lag während des 2. Weltkriegs die Radarstation Ruxendorf der Deutschen – und unter dem Sand begraben liegt immer noch ein Bunker.

13. Spidsbjerg - Rømøs schönster Fleck

Spidsbjerg. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Rømøs beste Aussicht hat man vom „Berg“ Spidsbjerg in der Kirkeby Plantage. Gehen Sie durch die Heide und die 50 Holzstufen hinauf zu Rømøs höchstem Punkt. Wenn einem auf dem 19 m hohen Hügel schwindelig wird, dann nur wegen der fantastischen Aussicht über eine Parabeldüne, die in westliche Richtung zur Slagtebænken und zum Meer verblasst. In Richtung Süden hat man Ausblick auf den Ort Havneby, die Fähre und Sylt. In Richtung Norden blickt man über die Kirkeby Plantage zum Rømø-Damm und bei klarem Wetter kann man am Horizont Esbjerg erkennen.

Ein absolut wunderbarer Spaziergang – die Route ist nicht gekennzeichnet – führt über die Dünen durch die offene Landschaft mit Dünenheide. Es handelt sich um eine parabelförmige Düne, mit einer Form fast wie fast ein Hufeisen, deren zwei Schenkel in Richtung Nordsee in der Kirkeby Plantage nur wenige hundert Meter südöstlich vom Spidsbjerg zusammenkommen. Die meisten Kinder lieben die schmalen Wege, die sich hier bergauf und bergab durch die Parabeldüne schlängeln.
Karte mit dem Spidsbjerg

14. Kirkeby Plantage

Kirkeby Plantage. Foto: Kjeld Brockdorff Olesen

Die gröβte Plantage auf Rømø ist die Kirkeby Plantage. Sie ist auch die interessanteste, da sich in ihr offene Gebiete mit Mooren, Strandwiesen und sogar einem kleinen idyllischen Waldsee, dem Hviddal Sø, verbergen. Der See ist ein Löschteich, der 1980 angelegt wurde. Die Pflanzung ist durch die rauen Wachstumsbedingungen während der Anfänge vor 100 Jahren geprägt. Im nördlichen Teil des Waldes liegt ein Brandgürtel mit kümmerlichen, niedrigen Eichen, aber ansonsten dominieren Kiefern den Wald. Ein gelb gekennzeichneter Wanderweg von einem der beiden Parkplätze beim Havnebyvej markiert einen 4 km langen Rundgang durch die Kirkeby Plantage, die auch zu Rømøs schönstem Punkt, dem Spidsbjerg, führt.